Programm für ein manuelles Terminal zum ablesen von Daten von Elektrozählern

etthv

 

Es ist immer angenehm zu wissen, dass die Arbeit, die ein Mensch ausführt, zu etwas gut ist. Bei der Entwicklung von Software nach Maß ist das auch nicht anders. Wir sind froh, wenn die abgegebene Software nützlich ist und der Kunde sie gern verwendet. In den allermeisten Fällen wird jedoch „unsere“ Software irgendwo tief im Inneren des Firmensitzes betrieben, in einem klimatisierten Raum voller lärmender Server. Sie läuft völlig autonom, ohne menschlichen Eingriff. Nun, und den Server zu fragen, ob ihm „unsere“ Software hilft, oder ob er denkt, dass sie nützlich ist, wäre wahrscheinlich nutzlos.

Dieses Projekt war anders. Endlich haben wir eine Software erstellt, die „in die Welt geht“. Eine Software, die dutzende Mitarbeiter direkt im Außendienst verwenden werden. Die Aufgabe, die erfüllt werden soll, war klar - im größtmöglichen Maß den Ableseprozess des Verbrauchs von elektrischer Energie zu vereinfachen, beschleunigen und zu automatisieren - so weit wie möglich die Arbeit für die Menschen beschleunigen und erleichtern, die sie ausführen.

Zielgerät war ein manuelles Terminal, das die Mitarbeiter mit sich in den Außendienst nehmen. Es hilft ihnen die Daten über den Stand des Elektrozählers direkt im Außendienst zu sammeln und aufzuzeichnen. Unter Stand wird nicht nur der Wert der verbrauchten Energie auf dem Ziffernblatt verstanden, sondern auch die verschiedensten Zusatzinformationen über die Sicherung, über den physischen Zustand des Elektrozählers und den Schaltschrank, die Umstände der Ablesung und anderes. Bestandteil der Ablesung kann auch die präzise Position des Elektrozählers sein. Möglicherweise sagen Sie sich, dass dies eine unnötige Angabe ist. Auch wir haben das gedacht. Es reichte jedoch, sich bewusst zu werden, dass die Ablesung der elektrischen Energie nicht nur „bei uns im Plattenbau“ durchgeführt wird. Die Information darüber, dass es bei den Einsiedeleien der Orava normal ist, 6 km zu einem einzigen Elektrozähler zu Fuß zu laufen, bestätigte uns die Notwendigkeit, dessen Position präzise verzeichnet zu haben.

Und wie sieht es in der Praxis aus? Morgens brechen einige Dutzend Ableser, die mit Terminalen mit unserer Software ausgestattet sind, in den Außendienst auf. Jeder von ihnen lädt sich mit Hilfe des Programms einen Satz der Ablesungen in das Terminal, die für ihn in der Zentrale vorbereitet sind. Unsere Software muss zuverlässig arbeiten. Die Toleranz gegenüber Fehlern ist praktisch bei null, für jeden einzelnen bezahlt der Ableser eine Strafe. Gleichzeitig muss die Software schnell, intuitiv und effektiv arbeiten. Der Ableser wird nach der Anzahl der ausgeführten Ablesungen bezahlt. Und die ist groß. Genauer gesagt, schaffen die Schnellsten auch 500 täglich. Bei einer Arbeitszeit von 8 Stunden bedeutet das mehr als eine pro Minute. Jede Minute. Auch mit Transfer zwischen den Abnahmestellen. Auch wenn der Abnehmer der Elektrizität nicht zu Hause ist, auch wenn er zu Hause einen Wachhund hat, auch wenn Komplikationen eintreten... Die gesammelten Daten werden kontinuierlich an die Zentrale gesendet - was zu Hause ist, wird gerechnet. Der Druck ist groß, nun, mit unserer Software läuft alles glatt. Ob nun ein Plattenbau in der Hauptstadt, oder an abgelegenen Orten der slowakischen Berge. Das wiederholt sich Tag für Tag, fast jeden Tag im Jahr. Raum für eine Verzögerung sowie einen Ausfall gibt es nicht. In einem Jahr kommen die mit unserer Software ausgestatteten Ableser zweimal durch die gesamte Westslowakei. Sie lesen jeden einzelnen Elektrozähler ab. Sie waren auch schon bei Ihnen auf der Arbeit. Auch bei Ihnen zu Hause.

 

Technische Informationen über das Projekt

 

© ANDIS 2019. Design and programming by Soyamedia